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Unsere Therapiekatzen

Samir

Samir – Therapiebegleitkater mit besonderer Feinfühligkeit

Samir, geboren im Februar 2022, ist ein außergewöhnlich sanfter und liebevoll zurückhaltender Therapiebegleitkater. Mit seiner ruhigen und harmonischen Ausstrahlung schafft er schnell eine entspannte Atmosphäre, die sich spürbar auf Menschen und Umgebung überträgt. Seine besondere Stärke liegt in seiner feinfühligen und überlegten Art: Samir beobachtet aufmerksam, handelt achtsam und begegnet Menschen stets vorsichtig und respektvoll.

Heute ist Samir ausgewachsen und wiegt 6,7 kg. Durch seine ruhige Präsenz und sein angenehmes Wesen eignet er sich besonders für Einzelsettings sowie Kleingruppen mit Menschen aller Altersgruppen.

Damit Samir seine Stärken optimal entfalten kann, wird er bevorzugt in kleineren, überschaubaren Räumen mit wenig Mobiliar eingesetzt. So findet er rasch Zugang zu den Klientinnen und Klienten und kann seine beruhigende Wirkung bestmöglich entfalten.

Samir zeigt eindrucksvoll, wie wertvoll Katzen in der tiergestützten Arbeit sein können – sowohl für interessierte Einrichtungen als auch für Menschen, die ihre eigene Katze zur Therapiebegleitkatze ausbilden lassen möchten.

 

Angelo

Angelo – Therapiebegleitkater mit eleganter Distanz und neugieriger Präsenz

Angelo, geboren im Oktober 2023, ist ein neugieriger, aufmerksamer und zugleich unaufdringlicher Therapiebegleitkater. Mit seiner eleganten Ausstrahlung schafft er eine besondere Form der Nähe, ohne sich aufzudrängen. Angelo begegnet Menschen interessiert, wahrt dabei aber seine eigenen Grenzen. Gerade diese feine Distanz kann in der tiergestützten Arbeit wertvoll sein, besonders für Menschen, die Nähe erst langsam aufbauen können oder möchten.

Heute wiegt Angelo 5,5 kg und ist eine stattliche Erscheinung. Besonders motivierbar ist er, wenn interessante Spiele vorbereitet werden. Über spielerische Angebote findet Angelo häufig Zugang zu Klientinnen und Klienten, ohne dass direkter Körperkontakt im Mittelpunkt stehen muss.

Im Einsatz mit Kindern ermöglicht Angelo wichtige Lernprozesse: Die Kinder können mit ihm spielen und zugleich erfahren, wie wichtig es ist, seine Signale und Grenzen zu respektieren. Wenn Angelo Nähe möchte, sucht er diese von sich aus. Andernfalls zieht er sich zurück.

Wie Samir eignet sich Angelo besonders für Einzelsettings sowie Kleingruppen mit Menschen aller Altersgruppen und mit besonderen Bedürfnissen. Damit er sich gut einlassen kann, wird er bevorzugt in kleineren, ruhigen Räumen mit wenig Mobiliar eingesetzt.

Angelo zeigt, dass Therapiebegleitkatzen durch ihre ruhige, neugierige Distanzarbeit eine eigene wertvolle Qualität in die tiergestützte Arbeit einbringen – besonders für Menschen, die sich von der selbstbestimmten Art einer Katze angesprochen fühlen oder lieber mit Katzen als mit Hunden interagieren.

 

 


 

 

 

Lady Enya

Lady Enya, die Mama von Angelo, fühlte sich als Einzelprinzessin in unserem Rudel und insbesondere mit den beiden Katern nicht mehr wohl. Schweren Herzens, aber zu ihrem Wohle, haben wir ein passendes für immer Zuhause für sie gesucht und auch gefunden. Lady Enya ist nun die Lebenspartnerin einer jungen Frau. Die Beiden passen perfekt zueinander, Enya fühlt sich sichtlich wohl und genießt ihren Einzelprinzessinen-Platz in vollen Zügen. Mensch und Katze ein Best-Friend-Team, so soll es sein. Wir sind weiterhin in gutem Kontakt und freuen uns aufrichtig über das gemeinsame Glück der Beiden. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rasse Portrait der Ragdoll-Katze

Charakter und besondere Eigenschaften

Ragdoll-Katzen sind der Inbegriff eines niedlichen Stubentigers. Doch nicht nur ihr Aussehen ist besonders süß, auch ihr Charakter ist geprägt von Sanftmut und einem Herzen aus Gold. Sie sind äußerst gutmütige und soziale Tiere, auch allen anderen Tieren und Kindern in der Familie gegenüber.

Sie sind flauschig, haben große Augen, die in einem intensiven Blau leuchten und große, tapsige Pfoten. Das mittellange bis lange Fell ist weich und dicht. Die hübsche Masken- und Pointkatze ist das Ergebnis einer glücklichen Zufallsmutation in Amerika. Die anschließende Zucht wurde zunächst landesweit und ab den 80ern auch in Europa berühmt. Heute zählen Ragdolls zu den beliebtesten Katzen weltweit – und gehören darüber hinaus zu den größten Hauskatzen.

Die anhänglichen Stubentiger mit den faszinierenden blauen Augen benötigen jedoch viel Aufmerksamkeit. Sie sind im Gegenzug treue Begleiter und haben sogar eine besondere Eigenschaft, die auf ihrem großen Vertrauen zum Menschen basiert: Ragdolls sind dafür bekannt, beim Hochheben durch einen Menschen nach einer kurzen Anspannung puppenartig sofort wieder zu erschlaffen. Sie lieben es, von ihren Bezugspersonen herumgetragen zu werden, wobei sich ihre Muskulatur vor lauter Wohlgefühl schlagartig entspannt. Diese niedliche Eigenart hat ihnen ihren Rassenamen „Ragdoll“, zu Deutsch „Stoffpuppe“, beschert. Und tatsächlich ähneln die Samtpfoten auf dem Arm Puppen, deren Glieder entspannt herunterhängen.

Ragdoll-Kitten kommen weiß zur Welt und entwickeln einige Tage später zunächst im Gesicht die typischen Pointzeichnungen. Zeichnungen an den Beinen und am Schwanz folgen. Erst im Alter zwischen drei und vier Jahren ist die Farbentwicklung abgeschlossen. Erst dann gelten Ragdolls auch als erwachsen.

Ragdolls lieben es, mit Wasser zu spielen. Ob aus dem Wasserhahn, einer Schale oder aus dem Trinkbrunnen – die Miezen beschäftigen sich ausdauernd und hingebungsvoll mit dem kühlen Nass. Für Besitzer, die ihre Katze ab und an baden müssen, ist diese Eigenschaft von Vorteil.

Ragdolls miauen kaum. Mit Schnurren hingegen zeigen die flauschigen Miezen jedoch gerne und oft ihr Wohlgefühl. Miaut eine Ragdoll einmal doch, möchte sie ihrem Menschen etwas Wichtiges mitteilen.

Ragdolls wird nachgesagt, dass sie sich wunderbar auf die emotionalen Bedürfnisse ihrer Menschen einstellen können. Das macht sie zu einem beliebten und geschätzten Begleittier.

Ragdolls sind die Hunde unter den Katzen. Sie spielen beispielsweise gerne, sogar mal eine Runde Fangen, sind ihren Menschen treu ergeben und begrüßen sie freudig, wenn sie endlich nach Hause kommen.

Ragdolls sind als neugierige, ausgeglichene und verspielte Tiere bekannt. Sie lieben Gesellschaft und sollten daher mindestens mit einer weiteren Katze, mit der sie sich gut verstehen, gehalten werden.

Hat der Mensch das Herz einer Ragdoll erstmal erobert, wird sie ihn mit großer Wahrscheinlichkeit auf Schritt und Tritt folgen. Sie bindet sich eng an ihre Bezugsperson. Daher sollten Sie sie auch nicht zu lange alleine lassen, sie würde darüber sehr traurig sein.

Gewicht: etwa 4,5-9,5 Kilogramm –

Körperbau: muskulös, hochbeinig, kräftig

Fell: Halblanghaar, seidige Textur, ohne Unterwolle, Pointer-Zeichnung, buschiger Schwanz

Fellfarben: Das bei der FIFé anerkannte Farbspektrum besteht aus Schwarz, Lilac, Seal, Red, Blue, Cream und Chocolate, mit unterschiedlichen Musterungen und Point-Zeichnungs-Varianten.

Pflege: regelmäßiges Bürsten, vor allem zum Fellwechsel

Lebenserwartung: durchschnittlich 15 - 20 Jahre

Charakter: ruhig, anhänglich, gutmütig, spielfreudig, verschmust, starke Persönlichkeit, familien- und kinderfreundlich

Haltung: Ragdolls sollten mind. mit einer weiteren Katze gehalten werden. Sie eignen sie sehr gut als reine Wohnungskatzen. Ein gesicherter Balkon oder Garten sowie Leinenspaziergänge, gemeinsam mit ihrem Menschen, genießen die Samtpfoten sehr und tragen zu einem glücklichen Katzenleben bei.

Rückruf funktioniert auch bei Katzen!

Gemeinsames Gassigehen des Glückspfoten-Rudels

Unsere Therapiekatzen im Einsatz

Angelo darf nun auch erste Erfahrungen mit den Klienten in Institutionen machen. 

In der Projektgruppe, bei den jüngeren Kindern, findet sie es auch spannend und fühlt sich sichtlich wohl.