Der Therapiebegleithund im professionellen Einsatz
Der Therapiebegleithund begleitet seinen Menschen im Rahmen fachlich geplanter tiergestützter Interventionen (TGI). Als ausgebildeter und geprüfter Hund wird er gezielt, qualitätsorientiert und bezogen auf Mensch, Zielsetzung und Setting eingesetzt.
Tiergestützte Interventionen umfassen professionell konzipierte Maßnahmen in pädagogischen, psychologischen, sozialintegrativen, gesundheitsfördernden, präventiven und rehabilitativen Kontexten. Innerhalb dieses fachlichen Rahmens unterstützt der Therapiebegleithund als Teil eines qualifizierten Mensch-Hund-Teams die zielgerichtete Gestaltung des jeweiligen Prozesses.
Voraussetzung hierfür ist ein qualifiziertes Mensch-Hund-Team, das eine umfassende Ausbildung in Theorie und Praxis nachweisen kann und sich durch fachliche Kompetenz, Führbarkeit und Verantwortungsbewusstsein auszeichnet.
Zu einem professionellen Einsatz gehört darüber hinaus die kontinuierliche Qualitätssicherung: durch fundierte theoretische und praktische Ausbildung, regelmäßige Fortbildungen der hundeführenden Person sowie wiederkehrende Nachkontrollen zur Überprüfung der weiteren Eignung des Teams. Gesundheit, Sozialverhalten, Umweltstabilität und ein verlässliches Zusammenspiel bilden dabei die Grundlage für eine tiergestützte Arbeit auf hohem fachlichem Niveau.